Förderung Gebäudebegrünung Wien: Zuschüsse & Ablauf

Förderung Gebäudebegrünung Wien: Zuschüsse & Ablauf

Förderung Gebäudebegrünung Wien

Städte heizen sich auf, Heizkosten steigen, und Budgets schrumpfen. Daher lohnt sich Gebäudebegrünung gerade jetzt doppelt: Sie kühlen Ihr Haus und senken Energiekosten. Die Förderung Gebäudebegrünung Wien unterstützt 2025 Fassaden, Dächer und Entsiegelungen mit spürbaren Zuschüssen. Gleichzeitig sind die Mittel begrenzt und werden nach dem Prinzip „First come, First served“ vergeben. Wer früh plant, bekommt eher den Zuschlag und minimiert Risiken. Zudem ist die erste Stunde Beratung kostenlos. So sichern Sie finanzielle Hilfe und mehr Wohnqualität.

Fördergeld 2025: Förderung Gebäudebegrünung Wien

Gefördert werden drei Maßnahmen: Erstens Fassadenbegrünung – Ihre Hauswand wird zur Klimaanlage. Sie erhalten bis zu 10.000 Euro Zuschuss, auch für Bewässerung und Befestigungssysteme. Zweitens Dachbegrünung – das Potenzial ist groß, denn über 5.000 Hektar Dachflächen in Wien ließen sich begrünen. Dafür gibt es bis zu 30.000 Euro. Drittens Entsiegelung mit Begrünung, insbesondere in Innenhöfen, mit bis zu 10.000 Euro. Zudem werden Beratungsleistungen anteilig gefördert; die erste Stunde übernimmt Wien – via DIE UMWELTBERATUNG.

Die Budgets sind offen, aber endlich. 2025 ist ideal, um die Förderung Gebäudebegrünung Wien zu beantragen und Projekte zu starten. Wer zügig einreicht, erhöht die Chance und plant zugleich verlässlicher.

Was Wien konkret finanziert – auf einen Blick

Wer antragsberechtigt ist – und die Bedingungen

Antragsberechtigt sind private Bauherr:innen, Eigentümergemeinschaften und Hausverwaltungen. Es gelten wenige, aber klare Bedingungen: Das Gebäude ist älter als 15 Jahre. Zudem ist der Zugang zur begrünten Fläche für alle Bewohner:innen offen – keine exklusive Penthouse-Lösung. Gefördert werden ausschließlich neue Anlagen, nicht die Instandhaltung bestehender Grünflächen. Darüber hinaus ist Wien besonders großzügig. Allerdings bieten auch Niederösterreich und andere Bundesländer eigene Fördertöpfe. Fragen Sie daher Ihre lokale Umweltabteilung.

Planung richtig timen: vor Start beantragen

Entscheidend ist das Timing: Der Antrag muss vor Baubeginn eingebracht werden. Zunächst nutzen Sie die kostenlose Erstberatung. Die Profis klären Systeme wie bodengebunden (Wurzeln im Erdreich) oder troggebunden (Pflanztröge) sowie extensive (dünne Schicht, wenig Pflege) oder intensive Begrünung (höhere Schicht, mehr Nutzung). Danach folgt die Detailplanung: Statik prüft Lasten, Wurzelschutz (Schicht gegen Durchwurzelung) und Brandschutzanforderungen (Vorgaben zum Feuerwiderstand) werden festgelegt. Anschließend reichen Sie bei MA 22 oder, falls passend, über wohnfonds_wien ein. Parallel holen Sie Genehmigungen ein, etwa Denkmalschutz (Schutz historischer Substanz) und Nachbarrecht. Schließlich startet die Umsetzung. Unterstützung gewünscht? Beratung anfordern.

Clever kombinieren und zusätzlich sparen

Sanierung und Begrünung lassen sich oft kombinieren. Im Rahmen umfassender Wohnbausanierungen sind Begrünungsmaßnahmen nicht nur förderwürdig, sondern ausdrücklich gewünscht; dadurch addiert sich die Begrünungsförderung häufig. Zudem gibt es spezielle Förderungen für PV (Photovoltaik, Strom aus Sonnenlicht) auf Gründächern. Sonne und Grün zusammen bringen maximale Nachhaltigkeit und einen zusätzlichen Bonus. Das Stichwort lautet Förderstacking (Kombination mehrerer Förderungen). Allerdings sind Doppelförderungen ausgeschlossen. Daher trennt eine kluge Planung Kostenpositionen so, dass jede Maßnahme einzeln greift.

Warum Sie gerade jetzt handeln sollten

Budget knapp, Vergabe „First come, First served“ – früh einreichen senkt Risiko.

  1. Förderarten und Zuschüsse im Überblick

    Wien unterstützt Fassaden, Dächer und Entsiegelungen mit klaren Höchstbeträgen. Dadurch sehen Sie sofort, welche Maßnahme Ihr Budget am stärksten entlastet.

    • Fassadenbegrünung: bis zu 10.000 Euro.
    • Dachbegrünung: bis zu 30.000 Euro Förderung.
    • Entsiegelung mit Begrünung, vor allem in Innenhöfen: bis zu 10.000 Euro für Beton-zu-Grün.
  2. Voraussetzungen auf einen Blick

    Wenige Regeln entscheiden die Förderfähigkeit. Prüfen Sie früh.

    • Gebäudealter: mind. 15 Jahre zum Zeitpunkt der Antragstellung.
    • Zugang: Begrünte Flächen müssen allen Bewohner:innen offenstehen.
    • Neuanlagen: Gefördert wird Neuaufbau, nicht die Instandhaltung.
  3. Beratung und Kostenbeteiligung

    Beratung wird anteilig gefördert; die erste Stunde ist gratis.

    • Kostenlose Erstberatung via DIE UMWELTBERATUNG.
    • Weitere Planungsleistungen werden anteilig mitfinanziert, je nach Umfang.
    • Nutzen Sie Leitfäden und Checklisten, um typische Irrläufer zu vermeiden.

Konkrete Schritte bis zum Antrag

  1. Projekt definieren und Ziele festhalten: Welche Flächen eignen sich, welche Effekte erwarten Sie? So vermeiden Sie Planungsumwege.
  2. Kostenlose Erstberatung buchen, Fragen klären und Systeme vergleichen. Danach priorisieren Sie Maßnahmen.
  3. Statik prüfen lassen und Lastannahmen bestätigen. Parallel Wurzelschutz, Brandschutzanforderungen und Entwässerung berücksichtigen, damit die Ausführung gelingt.
  4. Kostenplan und Förderkalkulation erstellen; Posten trennen und Doppelungen vermeiden.
  5. Antrag vor Baubeginn bei MA 22 oder via wohnfonds_wien einreichen.
  6. Genehmigungen einholen, etwa Denkmalschutz und Nachbarrecht. Dadurch sichern Sie Rechtssicherheit und vermeiden Verzögerungen.
  7. Leistungen ausschreiben, qualifizierte Fachfirmen beauftragen und Terminplan abstimmen. Zudem Monitoring und Pflegekonzept definieren, damit Kosten und Zuständigkeiten klar sind.
  8. Baudurchführung begleiten, Dokumentation sammeln und Nachweise für die Abrechnung bereithalten. Schließlich Verwendungsnachweis übermitteln und Auszahlung anstoßen.

Fazit

Grüne Häuser kühlen, sparen Energie und werten Bestände auf. Gleichzeitig fördert Wien 2025 Fassaden, Dächer und Entsiegelungen mit klaren Zuschüssen – solange Budget vorhanden ist. Wer jetzt plant, beantragt und Genehmigungen früh klärt, reduziert Risiken. Zudem lässt sich Begrünung oft mit Sanierung oder PV auf dem Gründach kombinieren. Daher lohnt sich die Umsetzung besonders, wenn Sie rechtzeitig starten und die Schritte konsequent einhalten.

Quellen: gruenstattgrau.at, wien.gv.at, umweltberatung.at, wien.gv.at, transparenzportal.gv.at, gbstern.at, umweltberatung.at, umweltfoerderung.at, gruenstattgrau.at, la21.wien

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